Darmgesundheit ganzheitlich

Ist der Darm mein Freund oder Feind?

Die Wurzel der Gesundheit

Sie leiden an Blähungen, Völlegefühl oder Bauchschmerzen und haben schon Angst mit Freunden auszugehen und etwas im Restaurant zu essen? Der Darm ist mal träge mal zu schnell? Sie fühlen sich energielos, schnell müde oder gereizt? Die Darmbeschwerden scheinen die Stimmung zu beeinflussen und auch den Schlaf? Oder leiden Sie an Autoimunerkrankungen, wie z.B. Hashimoto oder Neurodermitis? Sind es vielleicht wiederkehrende Blasenentzündungen, die Ihnen die Lebensfreude nehmen? Oder sind es einfach diverse metabiolische Probleme – das Gewicht möchte nicht runter, oder auch nicht nach oben klettern? Die Heißhungerattacken schlagen immer wieder zu und man fühlt sich wie fremdgesteuert?

Das macht der Darm für uns:

  1. Das Darmmikrobiom stellt sicher, dass die Nahrung optimal in ihre Bestandteile aufgespalten undletztendlich resorbiert werden kann.
  2. Eine ausgewogene Darmflora wirkt sich präventiv auf das Risiko für Infektionen, Entzündungen und allergischen Reaktionen aus.1 Auch das Auftreten von Autoimmunreaktionen wird durch die Darmflora moduliert.2
  3. Ein ausgeglichenes Mikrobiom unterstützt den Stoffwechsel, verbessert die Insulinsensitivität und trägt zu einem gesunden Körpergewicht bei.3
  4. Das Mikrobiom kann über die sogenannte Darm-Hirn-Achse die Stimmung, das Stresslevel und sogar die mentale Gesundheit beeinflussen. Ist der Darm
    durchlässig, führt es auch zu einer durchlässigen Blut-Hirn-Schranke.4

Was können wir für unseren Darm machen?

Wir können den Darm in seiner Funktion sehr gut unterstützen. Die Grundlage bildet dazu eine laborgestütze Analyse, die alle wichtigen Parameter anzeigt. Dazu gehören die Verteilung der Bakterien auf verschiedene Spezies und ihre Anzahl. Blick auf die Pilze im Darm, Verdauungsleistung von Pankreas und Galle, Verdauungsrückstände im Stuhl, schlussendlich die Entzündungsmarker und das Immunsystem.

Daraus kann der Therapeut ableiten, wo die Probleme
liegen z.B. schlechte Eiweißverdauung – bedeutet z.B.
mehr Bakterien im Darm, die die Reste verwerten und die nützlichen Bakterien verdrängen. Und vor allem welche Therapie die Darmgesundheit effektiv wieder herstellen kann.

Der Blick bei einem Darmaufbau sollte möglichst umfangreich sein und so viele Puzzelteile wie nötig einbeziehen z.B:

PH-Wert, Mikrobiom, Schleimhautzustand, Schleimhautintegrität und Schleimhautimmunität, im Darm produzierte Metaboliten, Verdauunsleistung des Magens und des Darmes sowie die enzymatische Herstellung, die Menge der Gallensäuren und Kapazitäten der Leber zur Entgiftug, mögliche Überwucherung des Dünndarmes SIBO, Zustand des Kauapparates und tägliche Ernährung.

Was kann ich für Ihren Darm machen?

Ich bringe die ganzen Puzztelteile zusammen, um daraus ein fundiertes und ursachenorientieres therpautisches Konzept für Sie zu entwickeln. Ein Konzept, dass nicht nur die Verdauung im Blick hat, sondern auch die Stresssituation und Stressregulation (HRV-Analyse), sowie auch das körperlich relevante Wechselspiel zwischen dem Darm (Motilität), Zwerchfell (Atmung) und dem Beckenboden (Lymphfluss, Venen). Ich begleite Sie kompetent und ganzheitlich in der Zeit des Aufbaus.

Möchten Sie mehr erfahren?

Hier geht es zu den Fachartikeln.

  1. Shi, J., Wang, Y., Cheng, L., Wang, J., & Raghavan, V. (2024). Gut microbiome modulation by probiotics,
    prebiotics, synbiotics and postbiotics: a novel strategy in food allergy prevention and treatment. Critical reviews in
    food science and nutrition , 64 (17), 5984–6000 . ↩︎
  2. Curtis Huttenhower, Dan R. Littman (2013) Expansion of intestinal Prevotella copri correlates with enhanced
    susceptibility to arthritis, https://doi.org/10.7554/elife.01202 ↩︎
  3. Van Hul, M., & Cani, P. D. (2023). The gut microbiota in obesity and weight management: microbes as friends or
    foe?. Nature reviews. Endocrinology , 19 (5), 258–271 . ↩︎
  4. Strandwitz P. (2018). Neurotransmitter modulation by the gut microbiota. Brain research , 1693 (Pt B), 128–133 . ↩︎